Symbol der RAF ergab der rote Stern mit Maschinepistole

Am Sonntag, den 12.1.14 besuchten wir insgesamt 16 bei der RAF-Sonderausstellung. Es war eine interessante Führung mit 2 Dolmetscherinnen. Ausstellung zeigte eine Bombenkreatur an die Wand. Benno Ohnesorg wurde während Proteste des Vietnams Kriegs durch einen Schuss von einem Polizisten getötet. Ihre Ziele hatten Studenten am Anfang und bürgerlicher Stadt war in Frage gestellt.

Dann kam die Gewalt gegen den Staat. Andreas Baader und Gudrun Ensslin protestierten gegen Kapitalismus. Die Terrorzeit begann. Geld musste Wohnungen, Autos und Waffen zu beschaffen und überfiel mehrere Banken und stahl Fahrzeuge...RAF verübte eine Serie von Bombenanschlägen und Hauptquartier der US-Armee in Heidelberg und Frankfurt. Im Jahr 1972 wurden die RAF-Anführer verhaftet. Die RAF-Mitglieder nannten Isolationshaft und forderten Hungerstreik.

Vier Morde, 39 Mordversuche und 6 Sprengstoff-Anschläge gab es insgesamt. Nach 192 Verhandlungstagen, am 28.4.77 wurden Baader und Ensslin lebenslänglich Haftstrafe verurteilt. Wir haben erstaunt, wie die RAF Mini-Pizzagerät selbst bastelte und jemand hat eine Pistole in einem gehefteten Handaktenband des Anwalts, dass eine Selbstladepistole ohne Griffschalen hineinpasste und verklebte er die Stelle mit Buchbinderleim .Die Akte konnte durchgeblättert werden.

Handakte werden an Häftlinge übergeben und diese durften in ihre Zellen mitnehmen Ziel war Befreiung der RAF Gründer Gefangenen freizupressen und ein plastisches Terrorkommando entführte im Jahr 1977 eine Lufthansa-Maschine. Entführung scheiterte. Arbeitgeberpräsident Hans-Martin Schleyer wurde entführt und später tot aufgefunden. Baader, Ensslin und Raspe begingen Selbstmord. 

 

 


RAF wurde im April 1998 aufgelöst. Bis heute war Selbstmord und Morden, dieser Punkt wurde noch nie gefunden. Zum Abschluss dankten wir 2 Dolmetscherinnen Frau Zäpf und Frau Lilienblum-Steck sowie Führerin. Auch dankten wir an 1.Vorsitzende Christiane Hoffmann und meine Frau Silke Mokulies-Mertens, die beide perfekt organisierten.   

 

 

Geschrieben von Torsten Mertens

Am Donnerstag, den 17. Oktober 2013 auf dem Krematorium mit 2 Dolmetscherinnen.

Am Donnerstag, den 17. Oktober besichtigten wir 15 Persoen auf dem Krematorium.

Es war eine interessante Führung! Feuerbestattung gilt anerkannt! Vorher waren wir etwas beängstigt und mulmig! Die Augen können nicht genug daran laben als die Öffnung den Totenschein in den Gaskessel geführt wurde und verbrannte rasch bei 1300 Grad Hitze. Es gab die Asche und anschließend die gemählte Asche in die Urne gefüllt wurde. Natürlich sind wir freimutig geworden! Man sichert so , daß das freie Begräbnis auswählen darf. Auf Wunsch macht man so, was man will! Bei dem schönen Wetter waren wir alle reiches mit den Sehenswürdigkeit und bedanken wir uns bei Heidi Raisch für die gute Führungen und Erklärungen.

 

Edith Wahl hat geschrieben.

 

Herzlichen Dank an Silke Mokulies-Mertens, die auch mitgeholfen hat.

Flughafenführung Stuttgart vom 30. Juni 2013

 

Am 30. Juni 2013 hatten wir eine Führung auf dem Stuttgarter Flughafen. Als Einstieg sahen wir einen kurzen Film über den Flughafen, um ihn danach selbst zu erkunden. Die Kinder und die Erwachsenen haben viele Fragen zu Flughafen gestellt und haben auch viele Antworten erhalten.

 

Zuerst bekamen wir von unserem Führer einige Informationen zu den Terminals, im Anschluss ging es in den Sicherheitsbereich, wo wir uns den Abflugbereich anschauten. Soweit war alles für Manche schon bekannt. Dann aber fuhren wir mit dem eigens für uns gekommenen Bus über das Rollfeld zur Feuerwache, die man auf anderen Flughäfen nicht darf

 

 

Dort lernten wir die Aufgaben und Vorgehensweisen der Feuerwehrleute näher kennen und auf dem Rollfeld konnten wir die startenden und landenden Flugzeuge hautnah erleben; dabei wurde unser Winken von allen Piloten erwidert! Das Wetter war super.

 

 

Zum Abschluss sahen wir, wie nach dem Flug das Gepäck von Maschinen aber auch zusätzlich von Hand transportiert und verladen wird. Nach einer sehr interessanten und erlebnisreichen Führung fuhren wir anschließend auch schon wieder nach Hause.

Vielen Dank an die Organisation des ViGiS -Team  und an die Dolmetscherinnen Tanja und Karin. Die Flughafenführung ist sehr zu empfehlen.

 

Geschrieben von Gudrun Thom 

 

Galerie Flughafenführung

Abt.:ViGiS Mittwoch 19.Juni 2013 Führung auf dem Pragfriedhof mit Besichtigung des Krematoriums

Am Mittwoch, den 19. Juni 2013 besuchten wir insgesamt 31 Personen auf dem Pragfriedhof mit der Besichtigung des Krematoriums.
Normalerweise soll es nur auf dem Pragfriedhof ohne Krematoirums führen. Wir haben schon ausgemacht, dass wir diesem Tag eine Führung mit Krematorium geplant haben.  Das Wetter war so hitzig, 38° Grad. Wir könnten nicht vertragen mit solchem Wetter, dass wir draussen auf dem Pragfriedhof führen sollen. Einen Führer Herr Bachermann machte die Führung nur draussen auf dem Friedhof . Er rief seinen Kollege an. Seinen Kollege kam zum Glück sofort extra für uns, dass wir Führung mit Krematorium wollen.

Wir freuten uns sehr, dass wir die Krematorium besichtigen dürften. Das Raum im Krematorium war sehr kühl und für uns war sehr angenehm bei hitzigem Wetter. Er erzählte die Geschichte über Prag "im Wald und leer", deshalb nennt man das Friedhof "Pragfriedhof." Früher war es beim Verbrennen nicht erlaubt, das sagt man wie Teufel und Kultur in Indien, die beim Verbrennen erlaubt ist. Viele Jahre später dürfte in Europa auch beim Verbrennen und dazu neue moderene Zeit mit Baum und Meer in bestimmtes Ort, z.B. in Berlin, das die Urne nach Hause mitbringen darf. In Stuttgart ist leider verboten, dass man die Urne im Haus nicht lassen darf. Bei der Trauerfeier und Trauerrede können die Urne für alle zeigen.

Der Arzt musste die tote Menschen 2 bis 5 Mal untersuchen lassen.  Das ist Pflicht. Manche Angehörige wollen die Sterbeleute zum Verbrennen schicken. Vor dem Verbrennen muss man erst mit dem Arzt untersuchen lassen, ob es friedlich, gewaltig oder mörderisch gestorben ist. Das muss man vorher gut kontrollieren, ob es alles in Ordnung ist. Wenn es bei der Kontrolle bestanden ist, dann wird es in das Verbrennen schicken. In Stuttgart gab es schon ungefähr 250 Tote gefunden, die das Fall mit der Mörder zu tun haben. Die sterbende Menschen liegen auf dem Sarg in tiefen Grabboden und nach halbes Jahr später kann man wieder rausholen und nochmal untersuchen lassen, ob es mit der Mörder zu tun war.

Beim Verbennen kann man nicht nachuntersuchen lassen. Viele Särge stehen im Kühlraum und können man bis 96 Stunden stehen lassen. Pro einen Tag braucht 8 Särge beim Verbrennen und die Verbrennung dauert je Sarg eine Stunde. Der Führer wollte uns über die Asche erklären und könnte nicht weiter führen, weil es schon leider 1,5 Stunde schnell vorbeigegangen ist. Er sagte, dass die Führung mit Krematorium für 4 Stunden dauert und wird noch tiefer und genauer erklären und zeigen. Es war sehr interessant für uns und wir waren über dieser Führung begeistert. Der Führer war sehr nett. Wir dankten auch 1 Dolmetscherin Frau Zäpf, die für uns auch da waren. Wir würden uns gerne nochmal zur vierstündige Führung kommen.

 

geschrieben vom Heidi Raisch
 

Fotoschulung vom 15. bis 17. Juni 2012

 

Am Freitag, 15. Juni 2012 sollte pünktlich um 17:00 Uhr im Gehörlosenzentrum unsere Foto- schulung beginnen, mit der halbe Stunde verzögert konnte Christiane Hoffmann den Kurs eröffnen und stellte Anton Schneid aus München vor.

 

Wir, insgesamt 8 Teilnehmer/innen, konnten uns dann die versch. Kameras (Nikon, Canon, Sony und Linux) anschauen und Anton erklärte uns vielen Programmsschaltungen wie z.B. ISO, AF, .....Kürzende war um 21.30 Uhr.

 

Am Samstag. 16. Juni 2012 trafen wir uns am Hbf, Gleis 8, dann ging´s zum Schlossplatz, wo wir unsere ersten Bilder machten, die Mittagspause verbrachten wir wieder im Gehörlosenzentrum beim Grillfest, zurück in der Stadtmitte, ging´s weiter mit Bilder schießen,

 

 

von Personen bis Blumen war alles dabei. Um 17:30 Uhr war Schluss, eine paare Teilnehmer/innen gingen nach Hause, der Rest wollte noch Eis essen und Kaffee trinken, später ging´s zurück zu Grillfest.

 

Am Sonntag, 17. Juni 2012 war der letzte Tag, und wir trafen uns alle im Gehörlosenzentrum. Anton hat die Bilder über den SD-Speicher in seinen Laptop geladen. Dann mussten wir die Fotos bewerten ob sie gut oder schlecht waren. Anton hat uns die versch. Programme erklärt, es war schon viel zu lernen, 

 

aber es hat uns alles viel Spaß gemacht.Schluss war um 14:30 Uhr. Christiane Hoffmann bedankte sich bei unserem Foto-Dozent Anton Schneid und überreichte ihm eine Schoko Merci.

 

Geschrieben von Susi Fink-Strauß

 

Galerie Fotokurs

 

Verein der Gehörlosen Stuttgart e.V. Abt. ViGiS

Interview mit Teilnehmern von Foto-Kurs am 17.06.2012

1. Frage:

Wie hat es euch beim Foto-Kurs mit Referent Anton Schneid (taub) gefallen?

Wallo: Mir hat es sehr gut gefallen, ich fand super, dass der Referent selbst taub ist und ich konnte ihn gut mit Erklärungen über Fototechnik verstehen. 

Martin: Es war super

 

2. Frage:

Was hat es euch am meistens beim Foto-Kurs gefallen?

Maria: Praktische Teil, als wir in Stuttgart zum fotografieren gingen.

Es machte mir viel Spaß.

Markus: Outdoor-Shooting

 

3. Frage:

Wie war der Preis für euch beim Foto-Kurs?

Tobias: Angemessen

Frank: Billig, Kurs für Hörende kostet es dreifach mehr.

 

4. Frage:

Weche Fotografie interessiert dich, was und wen fotografierst du gerne?

Susi: Kultur, Reise....

Markus: Nachts, Autos, Landschaft, Kultur...

 

5. Frage:

War der Theorie-Teil über Fototechnik genug für euch?

Maria: Ich brauche Zeit, um mehr mit Fototechniken auszuprobieren und damit zu verstehen. Einmal Theorie war nicht genug für mich.

Susi: Ich habe über Fototechnik alles gut verstanden, leider brauche ich Zeit....

 

6. Frage:

Was war für dich Positives beim Foto-Kurs?

Martin: Alles super. 

Frank: Gute Vorbereitung, Gute Zeit angepasst, gute Technik z.B. Beamer....

 

7. Frage:

Was war für dich Negatives beim Foto-Kurs?

Tobias: Möchte mehr Praxis mit Theorie verbinden, Zeit war kurz.

Markus: Referent hatte selbst keinen Kamera mitgebracht, schade.

 

8. Frage:

Welche Wünsche hast du zum Foto-Kurs?

Susi: Jeden Monat, mit der gleichen Gruppe einen Foto-Treff veranstalten. Und zu jedem Treff einen Motto zu fotografieren. z.B. Tiere, Menschen...

Tobias: Ein Kurs, nur Motto, z.B. Tiere, darüber mehr Theorie und Praxis

 

Geschrieben von Carmelina Giangreco

Führung durch die " Stauffenberg Erinnerungstätte " am 3. Juni 2012

im " Alten Schloss " Stuttgart

 

Pünktlich zur Führung trafen wir uns am Eingang

zur " Stauffenberg Erinnerungstätte " mit unserer

 

Gebärdensprachdolmetscherin Frau Lilienblum-Steck. Der Museumsführer erzählte die Geschichte der Famile von Stauffenberg sehr ausführlich, die von unserer Dolmetscherin in Gebärden umgesetzt wurde. Dies zeigten auch viele alte Fotos und Beschreibungen unter Glas der Familie und ein kurzer Videofilm im Raum der Gedenkstätte von Stauffenberg. Herausragend war der Lebensweg der beiden Brüder Claus und Berthold von Stauffenberg, die ihre Jugend mit der Familie im " Alten Schloss " verbrachten. Sehr interessant die schillernde Person Claus von Stauffenberg, der den 2. Weltkrieg bis zum Widerstand mitgeprägt hat. Doch das Attentat zum Umsturz gegen Hitler scheiterte am 20. Juli 1944. Er wurde am 21. Juli mit seinen Generälen, die Mitverschwörer waren, verhaftet und in Berlin durch Erschießen hingerichtet. ( Zu sehen im Videofilm ) Sein Bruder Berthold wurde mit einer Stacheldrahtschlinge grausam gefoltert und hingerichtet. Im weiteren Verkauf gab es noch viele Tausende von Gefangenen verschiedener Nationen in den KZ Lagern die dem Nazi- Regime nicht passten, die gefoltert und vergast wurden. Der 2. Weltkrieg war verloren. Deutschland lag in Schutt und Asche. Schon 1946 begann schrittweise der Wiederaufbau. 1949 wurde endlich mit der Wahl des neuen Bundespräsidenten Theodor Heuss und dem Bundeskanzler Konrad Adenauer die Demokratie eingeführt.

 

Ingrid Greiner

Eine Schöne Radtour im Mai

Der Verein " ViGiS " bot am Samstag, 19. Mai eine Fahrradtour verbunden mit einem Pannenkurs für Frauen an - ein interessantes und lehrreiches Angebot. Der Treffpunkt war am S-Bahnhof bei der Stuttgarter Universität, sieben Frauen nahmen teil. Frank Hoffmann prüfte, ob unsere Fahrräder in Ordnung sind. Besonders hat er auf die Bremsbeläge geschaut. Er erklärte uns ein paar Handzeichen, die wir während der Fahrt beachten müssen.

 

An der Universität fuhren wir los, vorbei am historischen Wasserkanal. Dieser geht von der Vaihinger Quelle bis zum Bärensee, der früher ein Trinkwasser-Reservoir für die Stuttgarter Bevölkerung war. König Wilhelm von Württemberg hat diesen Kanal im 19. Jahrhundert bauen lassen. Dann fuhren wir weiter zum Bärenschlössle und am Rotwildgehege vorbei.

 

Am Schwarzwildpark konnten wir ein Wildschwein sehen, es lag faul in der Sonne und ließ sich nicht stören. Weiter fuhren wir zum Schloss " Solitude". Vor dem Schloß ging es durch eine herrlich blühende Kastanienallee. Es sah aus als wären die Bäume mit weißen Kerzen geschmückt.

 

 

Vorbei an den Pferdekoppeln haben wir das Schloss erreicht. Da machten wir Pause und genossen die Schöne Aussicht. An diesem Tag gab es dort drei Hochzeiten, mit so hübschen Bräute, sie sahen glücklich aus. Ob das immer so bleibt? Unser nächstes Ziel war der Katzenbacher Hof. Von dort ging der Weg steil bis zum Katzenbacher See. Wir sind ca. 17 km gefahren.

 

Beim Max-Planck-Institut in Büsnau wurden wir von Heidi Raisch empfangen, sie überraschte uns mit einem gedeckten Tisch, darauf waren Sandwichts mit Schinken und Käse, selbstgebackene Hefeschnecken gefüllt mit Haselnüssen mit Äpfel. Zum Trinken hat sie Sprudel und Apfelschorle bereit gestellt.

 

Nachdem wir uns gestärkt hatten erklärte uns Frank fachmännisch wie wir unsere Fahrräder reparieren können. Hinter- und Vorderräder aus- und wieder einbauen, die Schläuche flicken und die Mäntel zu wechseln. Außerdem erklärte er uns wie die verschiedenen Ventile funktionieren.

Wir haben viel von Frank gelernt, so daß wir Frauen uns bei der nächsten Panne selbst helfen können.


Ein herzliches Dankeschön an Frank und an Christiane für die gelungene Organisation und auch an heidi Raisch für das bereitstellen von Speis und Trank. Alles in allem: Es war eine wunderschöne Radtour im Mai.

 

Heidemarie Mezger

 

Galerie - Fahrrad - Pannenkurs für Frauen